Multiple Sklerose, Krebs und Fußball

     


Erste Hilfe gegen Abzocker

Was tun, wenn man auf eine versteckt kostenpflichtige Abzockseite hereingefallen ist? Die deutschen Verbraucherzentralen raten unisono: Rechnungen in keinem Fall bezahlen. "Ist man sicher, dass es sich um Internetabzocker handelt, kann man alle E-Mails, Briefe und darin enthaltene Drohungen ignorieren", rät die Verbraucherzentrale Thüringen. E-Mails sollten allerdings nicht gelöscht, sondern zu Beweiszwecken abgespeichert, Briefe aufgehoben werden.

Zur Sicherheit sollte man den Forderungen schriftlich widersprechen. Die meisten Verbraucherzentralen stellen einen "Musterbrief zur Abwehr unberechtigter Forderungen" zur Verfügung. Der Text kann von den Webseiten der Verbraucherschützer heruntergeladen und dann den speziellen Gegebenheiten des Einzelfalles angepasst werden.

Reagieren muss man erst dann, wenn die Betreiber der Abzockseite einen gerichtlichen Mahnbescheid erwirken. Das geschieht jedoch nur äußerst selten. Kommt es doch zu einem Mahnbescheid, muss der Geldforderung auf dem Widerspruchsformular, das dem Bescheid beiliegt, widersprochen werden.

Auch Minderjährige geraten immer wieder in die Fänge von Abzockern. Die Erziehungsberechtigten sollten den Webseitenbetreibern mitteilen, dass der Vertrag unwirksam ist und von ihnen nicht genehmigt wird. Auch für diese Fälle stellen die Verbraucherschutzzentralen Musterbriefe zum Download bereit.

Nach oben